Feature: MySQL Read-Only User

Ein User hat uns gefragt, ob er nicht einen zusätzlichen MySQL-Zugang haben könne, dessen Zugriffsrechte sich auf lesende Operationen beschränken. Für einen Workshop mit Schülern möchte er Anwendungen auf die Datenbank seines Uberspace loslassen, die dort keine Veränderungen vornehmen sollen.

Keine schlechte Idee – dachten wir uns. Denn für diesen Zweck oder ähnliche Szenarien kann dies durchaus nützlich sein. Aber wenn wir eine solche Funktion realisieren, dann soll sie allen Usern zu Gute kommen. Also haben wir ein neues Feature in Uberspace eingebaut: den MySQL Read-Only User.


node.js 0.12.2

Kurz und schmerzlos: Ein frisches node.js ist auf allen Servern verteilt, weitere Informationen dazu wie gewohnt im Wiki.

Unter den Symlinks unter /package/host/localhost haben wir angepasst:

nodejs-0.12 -> nodejs-0.12.2

Wie gehabt bleibt vorerst:

nodejs-0 -> nodejs-0.10

Wenn ihr also nodejs-0.12 in eueren Scripten benutzt reicht es, den Dienst einfach neu zu starten.


Ruby auf 2.2.2 aktualisiert

Kurz zwischendurch: Wir stellen nun auch die Ruby-Version 2.2.2 bei uns bereit, die einen Fix für CVE-2015-1855 beinhaltet. Wer als Pfad zum Ruby-Interpreter den /package/host/localhost/ruby-2.2-Symlink verwendet, braucht nichts weiter zu tun; jener zeigt bereits auf die neueste Version. Wer als Pfad die konkrete Versionsangabe /package/host/localhost/ruby-2.2.0 verwendet, sollte seine .bash_profile entsprechend auf die Version 2.2.2 (oder noch besser auf den 2.2-Symlink) anpassen.


Arbeit am ersten Eindruck

Wir haben ein bisschen gefeilt und die Seite überarbeitet, die einen neuen User direkt nach der Registrierung erwartet. Dabei haben wir versucht, drei wichtige Bereiche abzudecken und jene dahingehend zu verbessern, dass wir eben nicht nur Experten-User haben, sondern auch User, die eben erstmal was lernen wollen und müssen, und denen der Einstieg dafür leicht gemacht werden soll, ohne dabei aber den versierteren Usern Möglichkeiten zu nehmen.

Die Sache mit der E-Mail-Adresse

Wir machen ja bekanntlich durchaus ernst damit, keine persönlichen Daten zu erheben und damit auch keine E-Mail-Adresse. Es liegt aber auf der Hand, dass wir User durchaus auch mal initiativ kontaktieren müssen: Um sie zu informieren, wenn sie ihr Konto aufladen müssen, oder wenn ihr Speicherplatz knapp wird, oder wenn wir z.B. einen ihrer Mailaccounts oder auch ihre Website wegen einer Kompromittierung sperren müssen - ganz besonders aber dann, wenn User keinen Zugang mehr zum Dashboard haben und einen Passwort-Wiederherstellungslink brauchen. Unser Konzept war (und ist weiterhin) das der “primären E-Mail-Adresse” in der Form user@host.uberspace.de, die man sich zwar an eine externe Mailadresse weiterleiten lassen kann, aber eben auch via IMAP abrufen kann, ohne uns dazu irgendwelche Daten von sich bereitzustellen. User, die keine externe Mailadresse hinterlegt haben, haben wir bisher im Dashboard unter dem Punkt “Wichtig” mit dem Titel “Wir erreichen dich noch nicht!” darauf hingewiesen, dass sie ihre primäre Mailadresse abrufen sollten (der Hinweis verschwindet automatisch, wenn die Mailbox in den letzten 30 Tagen einmal abgerufen wurde). Dennoch gibt es im Support leider immer wieder Fälle, wo User ihren Zugang zum Dashboard verloren haben und dann konsterniert feststellen, dass wir tatsächlich keine hellseherischen Fähigkeiten haben und eben wirklich nicht überprüfen können, wem ein Account gehört - eben eine der unpraktischeren Seiten der Datensparsamkeit: Wer keine Daten angibt, was ja legitim ist, sollte dann eben auch wirklich, wirklich sein Passwort nicht vergessen.


Updates: ezmlm-idx 7.2.2

Wer bei uns Mailinglisten betreiben möchte, dem steht es natürlich frei, sich selbst Software wie Mailman oder Sympa zu installieren. Out of the box und mit geladenen Batterien gibt es bei uns seit dem Start von Uberspace aber bereits den Community-Fork ezmlm-idx der von Daniel J. Bernstein geschriebenen Mailinglistenverwaltung ezmlm. Natürlich gibt’s dazu bei uns auch gleich die passende Dokumentation im Wiki, so dass die Installation einer eigenen Mailinglistenverwaltung gar nicht nötig ist, zumal sich ezmlm-idx ganz prima in unser netqmail-Setup integriert. Aber das schöne an freier Software ist ja unter anderem auch die Auswahl, nicht wahr?


Updates: kleiner Versionssprung für adminer

Als schlanke Alternative zu phpMyAdmin hat adminer bei uns gerade ein kleines Update erfahren. Aktuell ist nun die Version 4.2.1. Die (nicht sicherheitsrelevanten) Änderungen findet ihr im offiziellen Changelog.

Wie gewohnt erreicht ihr die jeweilige adminer-Instanz eures Uberspace immer über adminer.$host.uberspace.de. Unsere Testaccounts liegen z.B. auf dem Host andromeda, also erreiche ich die dortige adminer-Installation über adminer.andromeda.uberspace.de. Diese und weitere Angaben gibt’s aber auch immer im Datenblatt.


PHP Update 5.6.6, 5.5.22 und 5.4.38

Wir haben auf allen Hosts PHP in den aktuellen Versionen 5.6.6, 5.5.22 und 5.4.38 ausgerollt. Diese Versionen beheben den Use-After-Free-Bug in der Funktion unserialize(). Weitere Informationen gibt’s im Heise Newsticker.

Unter Umständen muss die Version noch angepasst werden (schaue im Zweifelsfall mal in deine ~/etc/phpversion und wo du schon mal dabei bist: Wir empfehlen dir ausdrücklich, eine Minor-Version zu wählen, also z.B. PHPVERSION=5.6. Das hat den Vorteil, dass du Bugfix-Releases und Sicherheits-Patches ohne Zutun bekommst und immer auf dem aktuellen Stand bist.)


Updates: adminer in Version 4.2.0

Vor rund 2 Wochen wurde die Version 4.2.0 der schlanken phpMyAdmin-Alternative adminer veröffentlicht, die wir gerade auf unsere Hosts verteilt haben.

Kurzer Hinweis: Ihr erreicht adminer übrigens immer über adminer.$host.uberspace.de. Unsere Testaccounts liegen z.B. auf dem Host andromeda, also erreiche ich die dortige adminer-Installation über adminer.andromeda.uberspace.de.


Sicherheit und Kompatibilität

Disclaimer:

Wenn ihr die die Begriffe “eMail” und “sichere Kommunikation” in einem Zusammenhang hört oder lest (und nicht direkt dazu gesagt wird, dass bei eMail eben eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung fehlt), könnt ihr aufhören zuzuhören / zu lesen oder wahlweise auch die Bullshit-Bingo-Karte zücken und mit dem Ausfüllen beginnen.

eMail ist nicht sicher, jedenfalls nicht ohne PGP oder S/MIME, weil es eben an einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mangelt (das gilt nebenbei auch für De-Mail, egal ob im Gesetz was anderes steht). Die ganze Verschlüsselung die wir heutzutage machen dient nur dazu a) die Passwörter zu schützen und b) es Dritten nicht ganz so leicht zu machen die Mails während sie von Server zu Server übertragen werden mitzuschneiden. Mindestens der Betreiber Eures Mailservers und der Eurer Kommunikationspartner könnten in die Mails reinschauen. Bei eMail ist nicht garantiert, dass der Absender wirklich derjenige ist der er zu sein vorgibt, die Kommunikation ist nicht vertraulich, es ist nicht garantiert dass die Nachricht in einer bestimmten Zeit oder überhaupt ihr Ziel erreicht, es ist nichtmal garantiert dass es in solchen Fällen eine Fehlermeldung gibt


Hallo node.js v0.12.0

Ein frisches node.js ist auf allen Servern verteilt, weitere Informationen dazu wie gewohnt im Wiki

Unter den Symlinks unter /package/host/localhost kommt neu dazu:

nodejs-0.12 -> nodejs-0.12.0

Wir belassen 0.8 und 0.10 so wie sie sind:

nodejs-0.8 -> nodejs-0.8.25
nodejs-0.10 -> nodejs-0.10.36

Geändert haben wir außerdem: siehe Update vom10.02.2015

nodejs-0 -> nodejs-0.12

Wenn ihr also einen von den obigen Symlinks in eueren Scripten benutzt reicht es, den Dienst einfach neu zu starten, wenn wir mal wieder ein Update ausrollen.