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Eine Runde mit dem Paternoster gefällig?

Wie ihr im aktuellen Blogpost der Uberspace-7-Reihe lesen könnt, ändert sich im Bereich unserer Shellscripts gerade eine ganze Menge. Aus Config-Dateien werden Ansible-Facts, aus Bash werden Playbooks oder Python-Skripte. Um all diese Teile wieder unter einen Hut zu bekommen, müssten wir einen Ausflug in die Softwareentwicklung machen. Viele unserer Features - wie das allseits beliebte uberspace-add-domain - erfordern, dass wir euch mehr Rechte einräumen, als ihr eigentlich haben dürft. Auf diesem Weg könnt ihr beispielsweise mit uberspace-add-domain auf die Konfiguration unseres Webservers oder mit uberspace-add-port auf das iptables-Ruleset in engen Grenzen und indirekt, aber dennoch schreibend, zugreifen.

Uberspace 7 - Episode 4

From stateful to stateless - the whole enchilada Bei Uberspace habt ihr die Möglichkeit, eure eigenen Domains aufzuschalten, Ports in der Firewall zu öffnen und Zertifikate einzutragen. Bei all diesen Aktionen interagiert ihr mit Konfigurationsdateien, auf die ihr eigentlich keinen Zugriff habt - mit dem Webserver, unserem HTTPS-Frontend und der Firewall. Wie wir das bisher gemacht haben Sicherlich kennt ihr unsere uberspace-add-domain, uberspace-add-certificate und uberspace-add-port-Skripte und vielleicht habt ihr schon mal einen Blick hinen geworfen.

Mehr für Selbermacher

Eines der (wenigen) Dinge, die ich von meinem Studium mitgenommen habe ist: Was mehr als zwei mal getan werden muss, sollte automatisiert werden. Und damit geht es wohl in keiner Branche so sehr darum, sich selbst abzuschaffen, wie in unserer. Nach dem automatisiertem Zertifikatsimport haben wir uns natürlich nicht zurück gelehnt und die Füße baumeln lassen, sondern die durch die weggefallenen Supportanfragen gewonnene Zeit genutzt, um munter weiter in die Tasten zu hauen.

Automatisierter Zertifikatsimport

Ihr könnt (und sollt!) bei uns ja nun schon lange eigene TLS-Zertifikate für den Webserver benutzen, jedoch war das bisher immer mit einer Mail an den Support verbunden, nach der wir das Zertifikat dann einbinden. Wir haben das bisher nicht etwa so gehandhabt, weil wir zu faul waren, uns etwas anderes zu überlegen oder weil wir euch ärgern wollten, das hatte schlicht sicherheitstechnische Hintergründe: Die Zertifikate werden in unser HTTPS-Frontend Pound eingepflegt und das betrachten wir als außerordentlich kritische Infrastruktur, bei der wir so wenig Angriffsvektoren wie möglich öffnen wollen.

Die Sache mit der Quota und den Datenbanken

Quota ist die technische Bezeichnung für die Menge an Speicherplatz, die dir zur Verfügung steht. Alle Uberspaces haben eine Quota von zehn GB. Falls diese Überschritten wird, legen wir eine Woche lang noch ein GB drauf, danach ist aber wirklich Schluss. In dem Fall schicken wir eine Mail an den Systemuser und sobald die Quota wieder unterschritten ist gibt’s natürlich auch eine Entwarnung per Mail. Die Quota bezieht alles mit ein: Dein Home-Verzeichnis ~/ (und damit auch deine Mails), deinen DocumentRoot /var/www/virtual/$USER, deine Dateien unter /tmp und eben auch deine Datenbanken.